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Aktuelles Ausstellungsprogramm




Angelika Sieger, Dietmar Janz,

Jannis Kumbulis


Dreimal  Malerei

 

Vernissage: 4. 3. 2010, 19.00 Uhr

 

Ausstellungsdauer: 5.3.- 28.3.2010

Öffnungszeiten: Di – Sa 13 – 19 Uhr

 So 11 – 17 Uhr

 

Abstrakte Malerei ist mehr als eine Kunstrichtung, sie ist eine eigene Ausdrucksform. Im März lassen Angelika Sieger, Dietmar Janz und Jannis Kumbulis im Kunstpavillon die unendlichen Möglichkeiten von Farbe und Form erahnen.

Die farblichen Gegebenheiten eines Ortes in der Toskana oder von Blumen unter einer Schneedecke können zum Ausgangspunkt für ein Gemälde von Angelika Sieger werden. Ihre aus der Wirklichkeit gewonnenen Bildideen verwandelt die Künstlerin, die bei Jerry Zeniuk an der Münchner Akademie studiert hat, daraufhin in ausgefallene Farbstudien. Denn die zu Grunde liegende Farbstimmung ist nur das Gerüst, auf dem die mit Kennerschaft hinzugefügte Töne die eigentlichen Attraktionen bilden. Ob sich der Gegenstand erahnen lässt oder die pastosen Pinselstriche als solche dominieren, ändert nichts an der absoluten Herrschaft der Farbspiele.

Bei Dietmar Janz dominiert jeweils ein Farbklang aus wenigen Tönen das einzelne Werk. Im Detail variiert der Künstler, der in München bei Erich Koch und Leo Kornbrust studiert hat, Formen, Strukturen, Oberflächen und die Materialität der Farbe. Folgen von Bildern, die oft  im Rechteck angeordnet werden, spielen die Vielfalt malerischer Techniken und kompositorischer Elemente durch. Der Übergang von Farbe zu Farbe ist einmal fließend, dann wieder abrupt. Von lasierend zu pastos wechselt  der Farbauftrag. Spröde oder sanft mischen sich die über- und nebeneinander aufgetragenen Farbschichten in den als Teil eines stetigen Prozesses verstandenen Arbeiten.

Farbgegensätze wie Rot und Blau oder Blau und Gelb finden sich auf den Bildern des 2002 verstorbenen Jannis Kumbulis. Die farbstarken Kompositionen werden häufig von dicken schwarzen oder farbigen Linien durchzogen. Bisweilen entsteht im Formengefüge der Eindruck des Gegenständlichen, der jedoch nicht in einer Identifizierung endet. Der Künstler selbst verstand seine Werke als vorläufige „Äußerungen“. Spiralenförmig angeordnete Zeichen, das Auf und Ab von Linien und sich überlagernde Bildebenen erzeugen höchste Dynamik. Die Illusion räumlicher Tiefe verleiht diesen rein abstrakten Arbeiten die Atmosphäre realer Schauplätze. 



Pressetext  (PDF, 9 KB)     

Pressearbeit : Dr. Annemarie Zeiller, Isabellastr. 33, 80796 München, 089-271 07 21




Mit freundlicher Unterstützung von Kulturreferat

 

 

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